Eine besondere Verbindung: Ein Jahr Slack in Deutschland

Dezember 2020 | Die Zeit | Die Arbeitswelt der Zukunft

Eine besondere Verbindung: Ein Jahr Slack in Deutschland

Die Kollaborationsplattform Slack blickt auf das erste Jahr auf dem deutschen Markt zurück, das in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich war.

Oliver Blüher – Deutschlandchef Slack
SLACK / Beitrag

Knapp ein Jahr ist es her, seit  ich zum ersten Mal für Slack unterwegs war. Auf der Kölner Marketing-Messe DMEXCO stand ich an einer Würstchenbude an, als mir eine Dame auf die Schulter tippte – sie hatte den Slack-Anstecker an meinem Revers entdeckt. “Entschuldigung, Sie arbeiten bei Slack?”, fragte sie. “Wir arbeiten bei uns im Unternehmen mit Slack und ich liebe es.” Wie sich herausstellte, arbeitete sie für ein führendes deutsches Reiseportal. Auch wenn ich noch neu im Unternehmen war, konnte ich damals schon erkennen, dass die Menschen eine besondere Verbindung zu Slack haben.

 

Seit dieser Begegnung und dem Start deutschlandweit haben wir das Münchner Team auf rund zwei Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebaut. Nachdem wir bereits im März alle Büros weltweit geschlossen und komplett auf Remote Work umgestellt hatten, haben wir einen großen Teil von ihnen komplett virtuell eingestellt und eingearbeitet. Slack war dabei sehr wichtig für uns, schließlich konnten wir damit nicht nur unsere Zusammenarbeit remote organisieren, sondern auch eigene Channels und automatisierte Workflows für das Onboarding erstellen.

 

Wachstum in herausfordernden Zeiten

Neben unserem Team in München  haben wir auch unser Geschäft in Deutschland ausgebaut. Deutschland ist für Slack heute der zweitgrößte Markt in Europa nach Großbritannien. Im ersten Halbjahr 2020 konnten wir den Umsatz hierzulande im Jahresvergleich um 44 Prozent steigern. So hat sich die Anzahl der zahlenden Kunden in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent erhöht. Zwei Drittel der DAX-30-Unternehmen sind mittlerweile Slack-Kunden. Ein weiterer Treiber war die Einführung von Slack Connect (zuvor “Shared Channels”). Schließlich hat sich die Zahl der zahlenden Kunden, die Slack Connect nutzen, im Jahresvergleich fast verdreifacht.

 

Das freut uns besonders, denn wir haben diese Funktion im Sommer deutlich ausgebaut. Jetzt kann ein Channel über Slack Connect mit bis zu 20 externen Partnern geteilt werden. Damit lässt sich die Zusammenarbeit komplexer Projekte auch über Unternehmensgrenzen hinweg transparent und nahtlos organisieren. Slack Connect ist somit auch Ausdruck unserer Mission: Wir wollen die richtigen Leute, Informationen und Tools miteinander verbinden, um Arbeit einfacher, angenehmer und produktiver zu gestalten.

 

Slack wird zum Helfer während der Pandemie

Die Pandemie ist ohne Frage das bestimmende Thema in diesem Jahr. Remote Work war plötzlich nicht mehr nur eine Option, die wir selten oder gelegentlich nutzen, sondern eine langfristige Lösung für Arbeitnehmer weltweit. Durch den Ausbruch der Pandemie waren Organisationen von einem Tag auf den anderen gezwungen, eine Infrastruktur aufzubauen, die ein verteiltes Arbeiten möglich macht.

 

In dieser Zeit haben wir einige inspirierende Erfolgsgeschichten erlebt, die zeigen, welche Relevanz wir für unsere Kunden haben: Ein privater Krankenversicherer, der mit Slack innerhalb von zwei Wochen knapp 1.000 Leute aus dem Büro ins Home Office verlagerte. Das 200 Jahre alte Traditionsunternehmen Jägermeister, das E-Mails durch Slack ersetzte und rechtzeitig zum ersten Lockdown den kompletten Betrieb über unsere Plattform regeln konnte. Oder der DAX-Konzern Delivery Hero, dem es über Slack gelang, auch dann persönliche Nähe zu schaffen, wenn alle an verschiedenen Orten verteilt sind.
Vergleicht man die Monate Februar und April 2020, also die Zeit vor und während des ersten Lockdowns, so stieg die Anzahl der Minuten, die Nutzer zahlender Kunden an einem typischen Arbeitstag in Deutschland aktiv auf Slack verbrachten, um durchschnittlich 47 Prozent. Ein Trend, den wir überall auf der Welt beobachten konnten.

 

Blick nach vorne

Nachdem ein Ende der Pandemie aktuell noch nicht absehbar ist, werden wir bei Slack weiterhin remote arbeiten und unsere Büros bis Juni 2021 geschlossen halten. So können wir die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen und ihnen trotz aller Unvorhersehbarkeiten etwas Planungssicherheit geben.

 

In diesen herausfordernden Zeiten sehen wir es als unsere Aufgabe, Unternehmen dabei zu unterstützen, die digitale Transformation und die durch die Pandemie bedingten Veränderungen zu meistern. Wie Slacks Think Tank “Future Forum” herausgefunden hat, wollen nur zwölf Prozent der Arbeitnehmer wieder permanent ins Büro zurückkehren. Das bedeutet, dass Unternehmen in Zukunft neue Wege gehen und sich auf eine hybride Form der Arbeit, eine Kombination aus Büro- und Fernarbeit, einstellen müssen. Wir glauben, dass asynchrone Kommunikation in dieser neuen Arbeitswelt eine entscheidende Rolle spielen wird. Zum Beispiel, dass man ein Projekt-Update per Sprach- oder Videonachricht im Team-Channel postet, wenn man es nicht schafft, bei einem Meeting live dabei zu sein. Wenn die Menschen in ihrer eigenen Zeit statt zur gleichen Zeit zusammenarbeiten können, würde diese asynchrone Kommunikation einen ganz neuen Grad an Flexibilität bedeuten. Es könnte ein weiterer Schritt sein, um die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zu verbessern.

 

In einem LinkedIn-Post schrieb eine ARD-Redakteurin kürzlich, dass ihr 89-jähriger Vater eine Möglichkeit suchte, mit seinem Verein eine Sitzung abzuhalten. Wegen der Pandemie entschieden sich er und seine Vereinsmitglieder statt des üblichen Treffens in einem Gasthaus für Slack. Letztlich ist eben nicht das Alter, sondern das Mindset dafür entscheidend, ob man die digitale Transformation meistern kann. Wir wollen auch in Zukunft bei diesem Prozess unterstützen und weiterhin dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland eine besondere Verbindung zu Slack haben.

 

www.slack.com